Rory Wilmot als Neville Longbottom in der HBO-Serie

Veröffentlicht am 12. August 2026 · von Mysteriumsabteilung-Redaktion

Neville ist die Figur, die sich über sieben Bände am weitesten entwickelt — vom vergesslichen Jungen, der seine Kröte sucht, zu dem, der im letzten Band Nagini den Kopf abschlägt. In der Harry Potter Serie spielt ihn Rory Wilmot.

Wer Rory Wilmot ist

Wilmot ist Brite und steht am Anfang seiner Laufbahn. Sein erster dokumentierter Auftritt datiert auf 2024: eine Rolle als Edvard Lassen in der Serie „FBI: International".

Seine Besetzung als Neville wurde im Juli 2025 bekanntgegeben — zeitgleich mit dem Produktionsstart in Leavesden und der Besetzung von Amos Kitson als Dudley Dursley.

Über ihn ist ansonsten wenig veröffentlicht, und das ist beabsichtigt: HBO und Warner Bros. halten Informationen über ihre Kinderdarsteller bewusst knapp. Wer im Netz ausführliche Biografien findet, sollte prüfen, worauf sie sich stützen — belastbares Material gibt es kaum.

Warum Neville die interessanteste Nebenrolle ist

Kein anderer Charakter der Reihe legt eine vergleichbare Strecke zurück. Im ersten Band ist Neville der Junge, dem alles misslingt und der von Hermine geheilt werden muss, damit er beim Bankett nicht fehlt. Im siebten leitet er den Widerstand in Hogwarts, während Harry, Ron und Hermine untergetaucht sind.

Dazwischen liegt eine Vorgeschichte, die zu den dunkelsten der Serie gehört: Nevilles Eltern wurden von Todessern gefoltert, bis sie den Verstand verloren, und leben seither im St.-Mungo-Hospital. Er besucht sie, ohne dass sie ihn erkennen.

In den Filmen kam davon wenig vor. Die Szene im Krankenhaus wurde ganz gestrichen, und damit auch die Erklärung dafür, warum ausgerechnet Neville derjenige ist, der sich Bellatrix Lestrange entgegenstellt.

Was das für die Besetzung bedeutet

Ein Darsteller, der Neville über sieben Staffeln spielt, muss zwei sehr verschiedene Figuren tragen: das ängstliche Kind am Anfang und den Anführer am Ende. Beides muss dieselbe Person sein — sonst wirkt die Entwicklung wie ein Bruch statt wie ein Weg.

Genau diese Art von Bogen ist der Grund, warum HBO sich für eine Serie und gegen Filme entschieden hat. Acht Episoden pro Band lassen Platz für die kleinen Schritte dazwischen, die im Kino als Erstes gestrichen werden. Mehr dazu in unserem Vergleich Serie und Filme.

Was noch offen ist

Zur deutschen Synchronbesetzung gibt es keine Angaben. Mehr dazu unter deutsche Synchronisation.

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